Haben Sie gewusst, dass die Textil- und Bekleidungsindustrie eine der wichtigsten Konsumgüterbranchen in Deutschland ist? Dabei stammt der Großteil innerländlich gekaufter Textilien aus importierter Ware, der Globalisierung sei Dank. Herkunftsländer für Textil- und Bekleidungsimporte gibt es viele. Vor allem China, Bangladesch sowie die Türkei sind beliebte Produktionsländer. Immer mehr Firmen und namenhafte Brands setzen mittlerweile jedoch auf das Label Made in Portugal. Warum das so ist und welche unverkennbaren Argumente für eine Auftragsproduktion im Land der Seefahrer und Entdecker sprechen, erfahren Sie in unserem neuen Blogbeitrag. 


VOM HIT ZUM HYPE

Faire Arbeitsbedingungen & Zertifizierungen

Wenn es um Textilproduktionen im Ausland geht, liegt das Hauptaugenmerk meist schnell auf den Arbeitsbedingungen. Ein heiß diskutiertes Thema der Branche. Anders als in östlichen Produktionsländern wird in Portugal wert auf faire Arbeitsbedingungen gelegt. Denn was viele häufig vergessen ist, dass faire sowie nachhaltige Textilien bereits bei der Wahl der Fertigungsstätte und der dort vorherrschenden Arbeitsbedingungen beginnen. Textilarbeiterinnen und Textilarbeiter werden auf der iberischen Halbinsel über Gewerkschaften organisiert. Unter Einhaltung internationaler Arbeitsrechte herrscht ein respektvoller Umgang im Arbeitsalltag. So ist es kein Wunder, dass viele Produktionsstätten zertifiziert sind. Diese Zertifizierungen umfassen aber nicht nur die Arbeitsbedingungen, sondern schließen die gesamte Produktionskette mit ein. Dazu zählen auch eingesetzte Rohstoffe und Produktionsweisen. Portugiesen haben ein ganz anderes Portfolio an Bezugsquellen für Rohstoffe, als ihre Konkurrenten aus Asien. Damit ist die Produktion nachhaltiger Textilien in Portugal wesentlich leichter abbildbar.

Qualität statt Quantität

Auch was neuste Technologien und Standards betrifft, ist Portugal anderen Produktionsländern weit voraus. Da im Land am atlantischen Ozean stark in innovative Maschinen sowie Aus- und Weiterbildungen der Textilarbeiter investiert wird, besteht ein umfassendes Wissens-know-how. Gepaart mit der akribischen Arbeitsweise entsteht so ein Qualitätsniveau, das kaum vergleichbar ist. Auch wenngleich die Preisstruktur nicht mit Textilien aus östlichen Ländern mithalten kann, aufgrund zuvor genannter Argumente.

Schnelle Anpassungsfähigkeit, starke Infrastruktur & Lage, Lage, Lage

Ein besonders wichtiger Punkt im Rahmen einer Auftragsproduktion ist immer auch der Zeitfaktor. Spätestens hier macht Portugal niemand etwas vor. Denn wie Sie sich vorstellen können, greifen bei der Produktion von Textilien viele Zahnräder ineinander, da teilweise unterschiedliche Produktionsschritte vonnöten sind. So ist es ein absoluter Vorteil, dass Konfektionäre, Spinnereien, Webereien, Färbereien und Co. teilweise zu Fuß, über die Straße erreicht werden können. Die kurzen Transportwege ermöglichen unter anderem Anpassungen von Schnitten innerhalb kürzester Zeit, was auch für den Bemusterungsprozess von Bedeutung ist. Dieser geht der finalen Textilproduktion voraus. Ist die Produktion abgeschlossen, steht der Warenversand  bevor. Aufgrund der geographischen Lage, sind Lieferungen aus Portugal in Rekordzeit möglich. Da die iberische Halbinsel Mitglied der Europäischen Union ist, entfallen zeitaufwendige Zollkontrollen. Zu diesen kann es beispielsweise bei einem Import aus der Türkei stichprobenartig kommen. Im Zuge dessen sind tagelange Verzögerungen keine Seltenheit. Das ist eine Thematik, die bei der Entscheidung für das Produktionsland Portugal vollständig entfällt.  

Auf den Punkt gebracht

Sie sehen – Portugal hat viel mehr zu bieten, als traumhafte Strände, gutes Essen, den allseits bekannten Portwein und die Metropole Lissabon. Nördlich von Porto befinden sich zahlreiche Fertigungsstätten, die durch Know-how sowie Schnelligkeit in allen Prozessen überzeugen.

Wie die Abwicklung einer Auftragsproduktion aussehen kann, haben wir für Sie in einer Case Study am Beispiel unseres Kunden BMW skizziert. Welche Anforderungen sowie Herausforderungen innerhalb des Auftrags bestanden und was die Zusammenarbeit so erfolgreich gemacht hat, erfahren Sie im Beitrag.

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